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16mm | Spielfilme |
Unter dem Mond
Der Film erzählt die Geschichte dreier Freunde, einer jungen Frau und zwei jungen Männern, die sich aus den Augen verloren haben und nach Jahren zufällig in ihrem Stammcafé wiedertreffen. In den folgenden Stunden, bis tief in die Nacht hinein, erinnern Sie sich an die gemeinsame Zeit. Dabei werden auch Gefühle und Mißstimmungen deutlich, die ihre Wurzeln in der Vergangenheit haben, aber erst jetzt zum Vorschein kommen.
Sneak! Der Film erzählt, wie ein älterer Kinobesitzer und seine junge Kassiererin versuchen, ihr marodes Kino vor dem Verkauf an eine Multiplex-Kette zu bewahren. Ort der Handlung, die sich innerhalb eines Tages abspielt, ist das Kino ‘Lichtspiele’ in einer mittelgroßen Stadt irgendwo in Deutschland. Die ‘Lichtspiele’ stehen kurz vor dem Ruin. ‘Bruker Entertainment’ setzt den Besitzer, Johannes Thaler, seit einiger Zeit massiv unter Druck, sein Kino an sie zu verkaufen. Der Multiplexbetreiber will das alte Filmtheater abreißen und durch ein modernes Kinocenter ersetzen. Thaler, der bereits seit der Eröffnung des Kinos in den fünfziger Jahren dort arbeitet, weigert sich, den Verkaufsvertrag zu unterschreiben, obwohl er eigentlich keine andere Wahl hat. Zu Beginn des Films erscheinen Dr. Bruker junior und seine Assistentin Habinsky bei Thaler, um ihm die Unterschrift endgültig abzuringen, doch Thalers Widerstand zwingt sie, wieder zu gehen. Sie setzen ihm eine Frist bis zum späten Abend, um dann wiederzu- kommen. Lilly, die Kassiererin, weiß zunächst nichts von dem finanziellen Fiasko und richtet ihr Interesse hauptsächlich auf Marcello, den Vorführer. Marcello aber steht auf Sylvia, die regelmäßig das Kino besucht. Kurz vor Beginn der Vorstellung verabreden sich Marcello und Sylvia zu einem Tête-à-Tête im angrenzenden Hallenbad, zu dem Marcello einen geheimen Zugang kennt. An diesem Abend soll eine Sneak-Preview gezeigt werden. Kurz nachdem Marcello den Film gestartet hat, betritt Lilly den Vorführraum. Sie hat die Absicht, Marcello zu verführen. Dabei geht der Projektor auf buchstäblich haarsträubende Weise kaputt, für Thaler eine weitere Katastrophe. Nur wenige Gäste warten noch auf den Film, während die Projektoren repariert werden. jedoch kann Thaler der deswegen bitterlich weinenden Lilly nicht wirklich böse sein. Bei einem Cognac in Thalers Büro erfährt Lilly, wie das Kino entstanden ist. Vor dem Krieg war es Teil des Hallenbads. Nach der Zerstörung im Krieg kaufte Thalers Vorgänger es von der Stadt und baute es zum Kino um. Heute liegen die Eingänge an zwei verschiedenen Straßen, von denen aus man den jeweils anderen Teil des Gebäudes nicht sehen kann. Etwas später macht Lilly sich auf die Suche nach Marcello. Nachdem sie ihn im Kino nicht finden kann, sucht sie draußen weiter. Schließlich gelangt sie zum Hallenbad. Während sie außen herumläuft, lieben sich innen Marcello und Sylvia. Neben dem Haupteingang des Bads entdeckt Lilly ein Denkmalschutzschild. Sie bekommt eine Idee: Wenn das Kino Teil des denkmalgeschützten Gesamtgebäudes ist, kann es auch nicht abgerissen werden. Nachdem Lilly sich durch ein Telefonat von der Richtigkeit ihrer Idee überzeugt hat, läuft sie zurück ins Kino, um Thaler ihre Entdeckung mitzuteilen. Was sie nicht weiß: Bruker und Habinsky sind bereits in Thalers Büro, wo der Vertragsabschluß im Gange ist. Im Foyer jedoch sieht sie Marcello und Sylvia, die mit nassen Haaren zurückgekehrt sind. In einer Kurzschlußreaktion schlägt sie Sylvia nieder, worauf sich eine spontane Schlägerei entwickelt. Plötzlich fällt Lilly aber wieder ein, was sie eigentlich tun wollte. Sie rennt weiter Richtung Büro. Dort angekommen, hat Thaler den Vertrag bereits unterschrieben. Lilly erzählt Thaler von ihrer Entdeckung, doch es scheint zu spät. Nach einer kurzen Phase der Resignation fällt Thaler aber ein, daß das Gebäude für Bruker ja völlig wertlos ist. Mit etwas Glück wird er es zu einem geringeren Preis zurückkaufen können. Ob das gelingt, bleibt jedoch am Ende offen.
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Trailer “Unter dem Mond” “Sneak!” wildcut |

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